BZ-Stadt Bern (14. Januar 2004)
Bärner Fasnacht 2004
Neu mit drei kleinen «Mönschterlis»
Weil der Bundesplatz gesperrt ist, spielen die Guggen und Gruppen dieses Jahr an drei Orten kleine Monsterkonzerte.
Samuel Thomi
Am Donnerstag, 26. Februar, um 20 Uhr hat das lange Warten für viele Fasnachtsbegeisterte ein Ende: Nach der
«Bärenbefreiung» am Käfigturm wird das Narrenfieber auch Bern in seinen Bann ziehen. Tags darauf ab 14 Uhr beginnt in
der Zeughausgasse der Kinderumzug mit anschliessender Kinderfasnacht auf dem Münsterplatz.
Ein weiterer Höhepunkt wird für Samstagnachmittag (ab 14. 30 Uhr) erwartet: der traditionelle Fasnachtsumzug durch die
Berner Altstadt. Das grosse «Monsterkonzert» im Anschluss an den Umzug entfällt jedoch auf Grund der Neugestaltung des
Bundesplatzes. Als Ersatz gibt es dieses Jahr drei kleine «Mönschterlis», je eines auf dem Waisenhausplatz, dem Platz
vor dem Stadttheater und auf dem Rathausplatz.
An einer Medienorientierung wurde das Fasnachtssujet (der Künstler Timy Timmermahn visualisierte die «Demaskierung
nach der Fasnacht») und die Plaketten präsentiert. Ab sofort werden Letztere verkauft und ermöglichen so die
Finanzierung der Berner Fasnacht.
«TalkAbout»-Alkohol
Dem zunehmenden Alkoholproblem an den Fasnachtstagen schenken die Organisatoren dieses Jahr erneut grosse
Aufmerksamkeit. Nebst den obligatorischen Auflagen des Jugendschutzes arbeitet Noëlle de Preux vom OK erneut eng
zusammen mit den Verantwortlichen von «TalkAbout», einem Präventionsprojekt des Blauen Kreuzes gegen exzessiven
Alkoholkonsum unter Jugendlichen.
Ruedi Löffel, «TalkAbout»- Projektleiter, appelliert «an den Willen der Standbetreiber», mit der Alkoholabgabe
«sauber» umzugehen. Marc Heeb, Leiter Gewerbepolizei, ist sich der Problematik bewusst: «Vor Beginn der Fasnacht
kontrollieren wir die Standbeschriftungen, und während des Anlasses machen wir Stichproben in Zivil.»
(...).
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